Burritos - würzige Tortilla-Fülle selber machen


Ein Burrito ("kleiner Esel") ist eine beliebte Speise der mexikanischen Küche. Die Würzige Hackfleischfülle lässt sicher aber auch selber machen. Dazu mein eigenes Spezialrezept:
Zutaten (4 Personen)
500g Hackfleisch
1 Zwiebel
Knoblauch
Paprikapulver (würzig)
Tomatenmark
Wasser
Suppenwürze
Chilli, Kreuzkümmel, Koriander, Oregano
Öl

Das Fleisch (am besten Rind) und gehackte Zwiebel, wird in Öl scharf angebraten und mit einem Esslöffel (EL) Tomatenmark verrührt. Dazu gibt man 2 EL Paprika, je ein EL der Kräuter und eine gepresste Knoblauchzehe. Dann wird mit 250ml Wasser abgelöscht und ein kl. Löffel Suppenwürze zugegeben. Nun das ganze einkochen, bis eine zähe Fleischsauce entsteht.

Auf die vorgewärmten Tortillas gibt man dann die Fleischfülle und andere, frische Zutaten eigener Wahl (z.B. Paprika, Zwiebel, Mais, Salat,...) und, wenn man das gerne mag, eine Knoblauch- oder Sauerrahmsauce. Einrollen und genießen!

Streuselkuchen aus Hefeteig - das Original

Der Streuselkuchen (manchmal auch Streußelkuchen) aus Hefeteig ist sicherlich einer meiner liebsten Kuchen. Besonders zu einem frischen Kaffee ist dieser Kuchen ein Genuss! Der Kuchen soll angeblich aus Schlesien kommen: „Welches schlesische Gemüth würde nicht aufs Innigste ergriffen, denkt es an Streuselkuchen, an dies Wahrzeichen unseres Vaterlandes.“ (Karl von Holtei, Schriftsteller aus Schlesien)

Zutaten:
1 Würfel Hefe
1/4L lauwarme Milche
100g Butter
100g Zucker
500g Mehl
Rum
Salz

Für die Streusel:
400g Mehl
150g Zucker (Feinkristall oder Backzucker)
250g Butter
Vanillezucker
Zubereitung:
Erst wird 1/5 des Mehls mit der lauwarmen Milch vermischt und mit 1/3 des Zuckers und der Hefe verrührt. An einem warmen Ort (nicht zu heiß!) das Ganze 15min aufgehen lassen. Dann restliches Mehl und Zucker, sowie die geschmolzene Butter, eine Priese Salz und 2EL Rum darunter gerührt. Mit den Knethaken des Mixers wird so lange geknetet, bis sich ein schöner glatter Teig gebildet hat, der nicht mehr an der Schüssel klebt. Diesen Teig dann eine halbe Stunde gehen lassen und dann auf die Größe des Backbleches ausrollen (mit etwas Mehl geht’s leichter). Dann auf das Blech ziehen (Backpapier!) und eine weitere halbe Stunde an einem warmen Ort rasten lassen. In dieser Zeit aus den angegebenen Zutaten die Streusel machen. Dazu alles (Butter erst zerkleinern) in eine Schüssel geben und mit dem Mixer oder von Hand gut kneten, bis sich homogene Streusel bilden. Diese dann auf dem Teig verteilen und bei 200°C backen (bis Streusel leicht gebräunt, Messerprobe!)
Gutes Gelingen!

rustikale Gemüsesuppe mit Rindfleisch - selber machen

Für kalte Herbsttage genau das Richtige: eine kräftige, selbst gemachte Rinderbrühe mit Gemüse! So eine Gemüsesuppe ohne künstliche Zusätze mit Rindfleischeinlage ist nicht schwer zu zubereiten.

Zutaten (6-8 Portionen)
400-500g Rindfleisch (zum Beispiel Brustschild, Tafelspitz oder Suppenfleisch)
1 Stück Sellerie (eine kleine Knolle)
800g Karotten
2 Stück Peterswurzel
eventuell ein Stück Lauch
eine Zwiebel
Gewürze (Kümmel, Petersilie, Lorbeer, Pfeffer, Salz, Thymian)

Zubereitung:
In einem großen Topf wird etwas Öl erhitzt. Darin wird das Fleisch beidseitig scharf angebraten. Die Zwiebel wird in der Hälfte durchgeschnitten (mit Schale) und mit der Schnittfläche nach unten dazu gegeben. Fleisch und Zwiebel sollen gut gebräunt werden bevor das geschnittene Gemüse hinzukommt. Anschließend mit Wasser aufgerissen bis alles gut bedeckt ist. Nun kommen auch die Gewürze hinzu, die nach Geschmack dosiert werden. Das Ganze muss nun mindestens 1 h gekocht werden, damit das Gemüse weich und das Fleisch mürbe wird. Längeres Kochen oder neuerliches aufkochen lassen das Fleisch noch zarter werden.
Wer es, wie ich, gerne rustikal mag, entfernt vor dem Servieren nur die nicht essbaren Teile und teilt das Fleisch in Portionen. Alternativ kann man das Fleisch auch herausnehmen und die Gemüsesuppe pürieren.
Selbst gemacht schmeckt's doch am besten!

Birnen-Gorgonzola-Risotto

Ein wunderbares Risotto mit intesivem Geschmack ist das Birnen-Gorgonzola-Risotto

Zutaten (3-4Portionen)

300g Rundkornreis
150g Gorgonzola
1 gr. Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1/4L Weißwein (trocken)
Brühe bzw. Wasser (ca.750ml 50:50)
70g Butter

Zubereitung:
Zwiebel klein würfeln und in Öl anschwitzen. Dann Reis zugeben und alles leicht anlassen. Mit 1/4L Wein aufgießen und unter ständigem Rühren einkochen. Nach und nach Brühe hinzugeben um den Reis immer bedeckt zu halten und leicht weiter köcheln lassen bis der Reis nur mehr leicht körnig ist (->typische Risotto-Konsitenz). Kurz vorher noch Birnenstücke zugeben um diese noch weich zu kochen. Dann Butter und Gorgonzola einrühren und zugedeckt etwas ziehen lassen, nicht mehr kochen. Es kann noch mit Salz/Pfeffer abgeschmeckt werden.
Achtung: ständiges Rühren nötig um Reis nicht ankochen zu lassen!

Radieschen blühen?

Heute möchte ich einiges zum Radieschen schreiben. Eine Knolle, die zwar jeder kennt, aber die meisten nur aus dem Gemüseregal ihres Händlers. Was viele nicht wissen: Nicht nur die Knolle ist essbar. Auch Blätter und Blüten des Radieschens kann man essen. Dazu muss man die Blätter waschen und wie Salat marinieren oder wie Spinat kochen und passieren!
Radieschen sich reich an Mineralstoffen und die enthaltenen Senföle gelten als Keimtötend und gesund.

Wer diese Knollen gerne isst, dem empfehle ich den eigenen Anbau mit Samen. Dies ist ganz einfach: Samen (z.B. wie unten) im Frühjahr in normale Gartenerde einsähen (min. 10cm Abstand) und fleißig gießen und düngen (Kompost). Je nach Art der Saat kann man auch das ganze Jahr über sähen (außer Winter) und zu jeder „Brotzeit“ Radieschen genießen.

Wie sieht eigentlich die Blüte eines Radieschens aus? Da hab ich mal eines austreiben lassen (wird ca. 50cm hoch!) und fotografiert:

Kochbuch-Aktion - wirklich günstige Kochbücher!

Auf der Suche nach guten Kochbüchern muss man oft mit "gesalzenen" Preisen rechnen. Heute sind mir allerdings ein Haufen Schnäppchen unter gekommen. Zu meiner Kochbuchentdeckung gehts hier:

billige kochbücher hier!

Da wünsch ich viel Spaß beim Nachkochen...

Kartoffelsuppe mit Speck


Eine herzhafte Kartoffelsuppe ist schnell gemacht und wunderbar wärmend für kühle Herbsttage.

Zutaten (4 Personen):
800-900g Kartoffel
1 Zwiebel
100g Speck
2 Knoblauchzehen
2 EL Sauerrahm (saure Sahne)
1 Liter Feisch-Suppe (oder Wasser und Suppenwürfel)
Salz/Pfeffer/Kümmel
1EL Senf
Kräuter (Petersilie, Majoran, ...nach Geschmack)

Zubereitung:
Kartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. Speck und Zwieben ebenso würfeln und in etwas Öl anschwitzen. Dann die Kartoffelwürfel und den Knoblauch zugeben und mit der Suppe oder Wasser aufgießen, bis die Kartoffel bedeckt sind (später eventuell etwas nachgießen - je nach gewünschter "Dicke" der Suppe). Wenn die Kartoffeln sehr weich gekocht sind, mit dem Pürierstab alles fein pürieren und mit Senf, Kräuter, Salz, Kümmel und Pfeffer abschmecken. Etwas saure Sahne (Sauerrahm) unterrühren und servieren.

Zucchinicremesuppe

Zucchinicremesuppe eine wunderbare Vorspeise oder Genuss für Zwischendurch!

Zutaten (4Personen)

1 Zwiebel – kleinwürfelig
2 Knoblauchzehen - kleinwürfelig
Ca. 800 g Zucchini – grobwürfelig / Streifen
1 l Wasser oder Rinderbrühe

Zum Würzen:
2 Suppenwürfel (wenn Wasser statt Rinderbrühe)
Salz
5-7 Pfefferkörner
2-3 Lorbeerblätter
Evt. Salatkräutermix (Petersilie, Schnittlauch,…)

2-3 EL Sauerrahm zum Binden


Zwiebel und Knoblauch in wenig Öl anschwitzen, Zucchini zugeben und ca. 5 min. dünsten; mit Wasser aufgießen und würzen.
Zum Kochen bringen und ca. 15 min. vor sich hin köcheln lassen. Sauerrahm zugeben und mit dem Pürierstab pürieren (vorher Lorbeerblätter und evt. Pfefferkörner raus nehmen), noch mal kurz aufkochen und mit gerösteten Brotwürfeln servieren.

Natürlich kann man zum weiteren Binden auch ein „Teigerl“ (Mehl/Wasser-Gemisch) sowie Obers/Sahne verwenden; aber dann wird die Suppe viel gehaltvoller.

Bon Appetit

Bauerntopf für kalte Tage

Die kalte Jahreszeit hat begonnen und damit auch die Eintopfzeit. Hier ein besonders köstlicher Eintopf eigener Kreation.
Bauerneintopf

Zutaten (4Personen):
500g Rindfleisch faschiert/gehackt
3-4 größere Kartoffel
2 Paprika
1 Zwiebel
1 Dose geschälte Tomaten (oder frische)
Tomatenmark
Sauerrahm (saure Sahne)
Paprikapulver
Suppe (oder einen Suppenwürfel)
Kräuter/Gewürze
Chillipulver oder Pfeffer
Öl



Zubereitung:
Der grob geschnittene Zwiebel und das Fleisch werden in Öl angebraten. Dann wird der grob geschnittene Paprika zugegeben und etwas angeschwitzt. Mit etwas Suppe wird abgelöscht (oder etwas Wasser und ein Würfel) und dann noch die geschählten Tomaten incl. Saft und etwas Tomatenmark zugegeben. Darin schmort man nun die gewürfelten "Erdäpfel". Es wird mit etwas Paprikapulver, Chilli/Pfeffer und getrockneten Kräutern gewürtzt (z.B. Rosmarin, Thyminan und ähnliches). Bei Bedarf wird noch nachgesalzen und zuletzt 2 Esslöffel Sauerrahm zugegeben und, wenn nötig, noch weiter abgebunden (mit etwas Stärke).

An kalten Tagen einfach köstlich!

Apfel-Mürbeteig-Küchlein in der Muffin-Form

Ein köstlicher Kleinkuchen mit Apfelfülle zum Nachtisch oder Kaffee? Ganz einfach:
Zutaten Teig:
300g glattes Mehl
200g Butter
100g Zucker
1 Eidotter
Zutaten Fülle:
3-4 Äpfel
Zimt
Zucker
eventuell geriebene Nüsse

Zubereitung:
Als erstes wird ein s.g. 1-2-3Mürbteig bereitet (kommt von den Mengenverhältnissen). Das ist nicht schwer, wenn einiges beachtet wird: Schnell und sauber arbeiten; Teig im Kühlschrank ruhen lassen und Mengen genau einhalten. Als erstes wird das Mehl mit der Butter und dem Eidotter verarbeitet und mit dem Zucker schnell zu einem Teig verknetet. Dabei darf der Teig nicht warm werden. Dann den Teig zugedeckt im Kühlschrank rasten lassen (1-2h).
Dann wird der Teig ca. 10 min auf Raumtemperatur gelassen und anschließend rasch ausgewalkt. Danach wird die Muffinform ausgefettet und aus dem Teig Kreise von der 2 fachen Größe des Muffin-Deckels ausgestochen (z.B. mit Müslischale). Des weiteren wird noch der Deckel für die Küchlein ausgestochen (z.B. mit Tasse). Die großen, ausgestochenen Kreise werden dann vorsichtig in die Förmchen gedrückt und darin noch etwas zurecht geknetet. Die geschälten, zerteilten Äpfel werden (eventuell mit etwas geriebenen Nüssen vermischt) in die Förmchen gefüllt (Bild!) und mit etwas Zimt und Zucker bestreut. Mit dem kleinen Deckel wird das ganze verschlossen und leich angedrückt.
Bei 190° wird dann ca. 15 min gebacken, bis die Deckel golden braun sind. Dann auskühlen lassen und vorsichtig von der Form lösen.
Wünsche gutes Gelingen!

Kaiserschmarren - ohne Rosinen

Den kaiserlichen Schmarrn, den Franz-Josef I. angeblich gerne beim Jagen gegessen hatte, zu bereiten ist einfacher als man glaubt. Dieses Rezept ist ohne Rosinen, da ich diese nicht gerne mag und daher immer weg lasse. Wer sie dennoch dabei haben will, legt die gewaschenen Rosinen in Rum ein und gibt sie zum fertigen Teig hinzu.
Zutaten (3-4Perosnen):
200g Mehl (glatt)
4 große Eier (oder 5 mittelgroße)
Butter (oder Öl)
Salz
Milch
Zucker
Vanillzucker (mit echter Vanille)
Zubereitung:
Die Eier werden getrennt und das Eiweiß mit einer Priese Salz fest geschlagen. Das Eigelb wird mit ca. 200ml Milch, dem Vanillzucker und 2 Eßlöffel Zucker (nach belieben) verrührt. Dann wird das das Ganz mit dem Mehl zu einem dünnen Teig verrührt. Eventuell muss noch etwas Milch nachgegeben werden.





Der Eischnee wird dann vorsichtig untergehoben und in einer Bratpfanne Butter oder Öl erhitzt. Dann den Teig in die Pfanne gießen und bei mittlerer Hitze goldbraun anbacken. Dann in Vierteil zerteilen und diese wenden. Wenn diese Seite ebenso angebacken ist, den Schmarren in in Stücke reißen und aus der Pfanne auf einem Teller anrichten.
Dann noch mit Stauzucker bestreuen und servieren! Gerne reicht man dazu Zwetschkenröster oder Apfelmus.

Wer es extravagant möchte, kann auch Schokolade schmelzen und darüber geben (Bild unten).





TIPP: Wer es gerne mal anders mag, soll den Apfelschmarren probieren: Einfach noch 2 geriebene Äpfel unter den fertigen Teig geben!

Pizza selber machen!

Pizza ist was wunderbares! Noch besser ist sie aber selber gemacht! Und zwar auch der Pizza-Boden! Wie das geht? Pizza selber machen ist gar nicht so schwer...
Für ein Pizza-Blech braucht man:
Boden:
1/2 Kg Univeral-Mehl
1 Würfel Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
Salz, Olivenöl
Sauce:
entwerder fertig kaufen oder:
eine Dose Tomatenpüree
eine kl. Dose Tomatenmark
Oregano
salz
Pfeffer
Belag:
Je nach Wunsch ich nehme gerne:
Salami, Käse, Feta, Thunfisch, Schinken, Tomaten, Paprika, Zwiebel, Pilze,...

Die Hefe wird mit etwas warmem Wasser verrührt (bei Trockenhefe nicht nötig) und unter das Mehl gegeben (auch eine Priese Salz und wenn gewünscht ein wenig Olivenöl). Dann weiter etwas warmes Wasser zugeben (nicht heiß) und kneten, bis ein zäher Teig entseht. Dieser sollte noch so zäh sein, dass er nicht leicht anklebt aber auch nicht so fest, dass er schwer zu kneten geht. (Hefeteig ist ein wenig Erfahrungssache). Dann an einem warmen Ort ca.30min zugedeckt rasten lassen und die Sauce aus allen Zutaten anrühren. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer (oder Chilli) und Oregano würzen. Dann den Belag vorbereiten und den Teig etwas einmehlen um ihn gut ausrollen zu können. Er sollte jetzt etwas aufgegangen sein und leicht auszurollen gehen. Am besten auf die Grüße des Backbleches ausrollen und in dieses rein legen (Backpapier!). Belag drauf und ab in den Ofen. Je nach Dicke des Belages in die Mitte oder bei dickeren (feuchten!) Belägen ganz nach Oben im Ofen bei 190-200° Backen, bis der Käse braun wird.

Käsknöpfle - Käsespätzle



Für 3-4 Personen wird benötigt:
600 g Spätzlemehl oder Weizenmehl
6 gr.Eier
etwas Salz
Wasser
400 - 600 g Käsmischung (je nach Geschmack und Verfügbarkeit, 1/3 Räß- und 2/3Bergkäse)
1-2Zwiebel
50g Butter

Eine goße Auflaufform bereit stellen und in einem goßen Topf Salzwasser zum kochen bringen. Das Mehl mit den Eiern, etwas Wasser und einer Priese Salz zu einem Teig verrühren. Er sollte noch eine gewisse zähigkeit haben und nur langsam tropfen. Je dünner der Teig wird, desto länger werden die Spätzle (ganz kurze nennt man auch "Knöpfle", was besonders in Vorarlberg gängig ist).
Der Käse muss geriben werden und die Zwiebel in Ringe geschnitten. Dann muss alles sehr schnell gehen: Den Teig durch einen Spätzlehobel drücken und ein paar Sekunden aufkochen lassen. An der Oberfläche schwimmende Spätzle bzw. Knöpfle gleich abschöpfen und in einem Sieb auffangen. Die Auflaufform aus dem ca.150°C warmen Backofen nehmen und schichtweise mit Spätzle und Käse füllen, dann wieder warm stellen. Jetzt die Zwiebelringe in Butter braun rösten und dann über die Käsknöpfle geben und fertig sind sie!
Tipp:
In Vorarlberg werden sie Spätzle auch gerne in der Pfanne mit dem Käse gebacken!
Andere Rezepte:
Gasthof zum Löwen in Lingenau
Gashof Kreuz in Buchboden

Chili con Carne


was man braucht, 2-3 Personen:

1/2kg Faschiertes vom Rind
3 Zwiebel
1 Dose Meis
1 Dose rote Bonen
3 EL Tomatenmark oder Pulpe/geschälte Tomaten
Paprikapulver oder 1Paprika
3 Knoblauchzehen
1/2-1 Suppenwürfel
3-4 Chilischoten oder 1TL getrocknete Chilis (je nach Schärfegrad)

1TL Senf, Salz, Thymian, Rosmarin, Kümmel

Die Zwiebel schälen und (wenn vorhanden auch die Paprika) klein-würfelig schneiden. Öl in einer hohen Pfanne erhitzen und Faschiertes und Zwiebel gut anbraten und zerstoßen. Tomatenmark zugeben und mit Wasser aufgießen. Chili, Suppenwürfel, Senf, Paprika und Knoblauch zugeben. Dann je nach Geschmack würzen und abschmecken. Unter gelegentlichem Rühren 1 Stunde kochen lassen und gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen, wenn zu stark reduziert wurde.

Rote-Beete-Apfel Rohkost

Da ich eine Liebhaberin von Roter Beete bin, aber nicht immer nur den 0815 Salat machen wollte - den es ja auch zu kaufen gibt - habe ich ein bisschen herumexperimentiert und meine eigene Rohkost-Variation kreiert (zugegebenermaßen eine Abwandlung von Apfel-/Karotten-Rohkost):

Man nehme:

2 Knollen Rote Beete
3-4 Äpfel (je nach Größe)
Essig
Zitronensaft
Fromage blanc *) oder wahlweise Topfen (Quark) oder Sauerrahm
gehackte Walnüsse

Rote Beete kochen, auskühlen lassen, schälen und grob raspeln/reiben; die Äpfel waschen, (wahlweise) schälen und ebenfalls grob raspeln/reiben; vermengen und mit den restlichen Zutaten abschmecken; zum Schluss die gehackten Nüsse drüberstreuen bzw. leicht untermengen

Schmeckt hervorragend als Vorspeise, zum Brunch oder mit Brot als kleine Zischenmahlzeit

*) ich verwende deshalb am liebsten Fromage blanc, weil er von der Konsistenz optimal ist (weicher/cremiger als Topfen aber nur 0,1 % Fett)

mein Gulasch

Es gibt viele Arten von Gulasch. Hier beschreibe ich "mein" Rezept für Gulasch, das ich von meiner Mutter gelernt und für mich etwas angepasst habe.

Für 4-5 Personen
was man braucht:

1kg Rindfleisch (besser schneckts mir wenn es kein all zu fettes Fleisch ist - Fleischer fragen!)
1kg frische Zwiebel, gelbe
Knoblauch (2-3 Zehen)
Tomatenmark, 2 Esslöffel
Suppe oder Suppenwürfel
Paprikapulver (edelsüß und/oder scharf)
getrocknete Kräuter (je Geschmack Mayoran,Tymian, Rosmarin, Lorbeer)
Kümmel, ganz

Das Fleisch in Würfel schneiden (3x3cm) und die Zwiebel in Ringe. Dann beides scharf (also mit hoher Hitze) in einem größeren Topf anbraten, bis klassischer Röst-Duft aufsteigt. Dann gibt man das Tomatenmark und Paprika-Pulver hinzu und löscht mit Suppe oder Wasser ab (dann Suppenwürfel zugeben) bis alles bedeckt ist (später nachgießen). Es kommten die Gewürze und etwas Kümmel (gestr.Teelöffel) hinzu. Bei den Gewürzen muss jeder nach Geschmack selber dosieren. Der Knoblauch wird entweder fein gehackt oder gepresst zugegeben.
Das wichtigste überhaupt bei Gulasch: je länger es kocht, desto besser ist es. Daher muss nun ca.2 Stunden (besser länger oder am nächsten Tag erst aufgewärmt) gekocht werden (öfteres umrühren nicht vergessen). Die Zwiebel sollten auf jeden Fall zerfallen sein und eine gewissen Bindung geben. Wer es noch etwas stärker gebunden mag, der löst einen kräftigen Löffel Mehl in etwas Wasser auf und gibt es zum Gulasch. Dann aber auf jeden Fall nochmal aufkochen!

Hallo bei meinem Koch-Blog

Als leidenschaftlicher Hobby-Koch möchte ich meine Geheimrezepte nicht länger für mich behalten und meine Erlebnisse in und rund um die Küche zu "Papier" bringen. Ich werde hier über vieles Schreiben, aber alles soll sich ums Kochen, Essen und Trinken drehen.
Ich werde genauso eigene und mir bekannte Rezepte einstellen, wie auch Fotos von Arbeitsschritten und fertigen Gerichten. Lassen wir uns überraschen was aus dem Koch-Blog so wird...
Natürlich sind alle Texte und Abbildungen, wenn nichts anderes deutlich gemacht wird, von mir und damit Urheberrechtlich geschützt.



Impressum, verantwortlicher erreichbar über:
Kontakt:

integration(ät)gmx(punkt)net